Lektion 4: Erweiterung

Kultur

Die deutsche und österreichische Geschichte von dem frühen 20. Jahrhundert ist ein Thema, das für viele ein Schweres ist.  In der Lektion, lernt Johannes gern über die Geschichte von den Orten, die er besucht.  Jemand wie Johannes liest vielleicht über solche Orte in Wikipedia.  Wenn jemand über die Geschichte der NS-Zeit (die Zeit der Nationalsozialisten) liest, findet diese Person oft Passivbildungen im Präteritum.

Wir wissen nicht immer, wer etwas gemacht hat.  Etwas wurde gemacht, aber es ist nicht klar, wer.  In solchen Situationen ist der Passiv logisch.  Passiv betont auch die Erfahrungen von den Opfern in der NS-Zeit, und stellt die Aktivitäten von den Tätern an zweiter Stelle.  Die Aktivitäten von den Nationalsozialisten sollen nicht verherrlicht werden.  Mit Passiv kann aber auch vertuscht werden, wer die Täter sind.  Ein aktiver Satz kann vorwurfsvoll klingen, besonderes wenn die damalige Feinde die jetzige TouristInnen und HandelspartnerInnen sind.  Es lohnt sich, Passiv zu hinterfragen.  Warum verwendet die/der AutorIn von einem Text den Passiv?  Was will diese Person damit sagen oder nicht sagen?

der Opfer: victim
der Täter: perpetrator
verherrlichen: to glorify
vertuschen: to gloss over
vorwurfsvoll: accusatory
sich lohnen: to be worthwhile
hinterfragen: to question

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Strukturen

Passiv im Präteritum

Wer Passiv im Präsens versteht, versteht auch schnell Passiv im Präteritum.  Das Verb “werden” wird ins Präteritum versetzt.  Einige Beispiele:

Die Kirche wird jetzt gebaut.  (Präsens)
Die Kirche wurde im Jahre 712 gebaut.  (Präteritum)

Die Häuser werden heute mit einem Bagger zerstört. (Präsens)
Die Häuser wurden im 2. Weltkrieg durch Bomben zerstört. (Präteriturm)

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Schreiben

Was wurde in Ihrer Stadt oder von Ihrem Land zwischen 1933 und 1945 gemacht?

Die meisten Menschen wissen etwas über den 2. Weltkrieg.  Was wissen Sie?  Schreiben Sie 10 Sätze über das, was Sie schon wissen.  Die Kulturaktivität oben hat einige Beispiele.

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Wortschatz

Nomen

der Abstecher, –
der Auftrag, -¨e
das Denkmal, -¨er
die Ferien, (only pl.)
das Gedenken, –
das Kirchenschiff, -e
der Mondkalender, –
die NS-Zeit, -en
die Ruine, -n
das Spielzeit, -en
der Stand, -¨e
der Stil, -e
der Tagesausflug, -¨e
die Vorstellung, -en

Verben

anbieten
beschädigen
erbauen
vorbereiten

Nützliche Wörter und Ausdrücke

der gregorianische Kalendar

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