Lektion 1: Erweiterung

Strukturen

Two-Way Prepositions: review

Wiederholung: Two-way prepositions are prepositions that are used with:

Dative to describe location (wo?). The object stands still.
Accusative to refer to a destination (wohin?). Here the object moves from one location to another. This directional movement is a defining characteristic. If you say in German Ich gehe in den Park, you are telling your audience that you are not in the park yet, but that you are going there. If you say Ich gehe im Park spazieren, you are already in the park, walking around in it.

There are nine two-way prepositions: an, auf, hinter, in, neben, unter, über, vor, zwischen. In meaning, most of them are comparable to their English counterparts. Only auf and an can be confusing because they are both translated as on. Remember that auf implies resting on or on top of a (horizontal) surface, whereas an means leaning against a (vertical) surface.

In this Einheit, you will again and again hear about living auf dem Land and in der Stadt. Living in the city is parallel to English, whereas auf in the expression auf dem Land differs from English. This has to do with the fact that in in German often indicates enclosure, whereas auf dem Land implies greater openness. It might be a good idea to memorize these expressions.

Review and practice the two-way prepositions with the exercises that follow.

Jutta erzählt von ihrem Wohnort.

Welche Präposition brauchen Sie? Decide which preposition is correct. Considering the terms describing the landscape will help you make your choice.

Gern and lieber: comparative review

As you know from Einheit 1, the comparative lets you compare two or more elements in degree and/or quality. You signal the comparison by adding the ending -er to the adjective:

Beispiel: Ein Dorf ist kleiner als eine Stadt.

Some of the most frequently used adjectives have irregular forms: viel – mehr, gut – besser, gern – lieber

Beispiel: In einer Stadt kann man mehr erleben als auf dem Land.

Many one-syllable adjectives add an Umlaut in addition to the -er: groß – größer, oft – öfter, alt – älter, klug – klüger

Beispiel: Eine Stadt ist größer als ein Dorf.

This is all you need for predicative adjectives, that is, adjectives that follow the verb as the complement (usually the verbs sein or werden).

If you are working with attributive adjectives, which precede and define a noun, then you need to add the appropriate adjective ending after the comparative marker -er-:

In einer kleineren Stadt kennt man seine NachbarInnen oft.
Größere Städte haben mehr Einwohner. 

je/desto

This combination of conjunctions can be combined with the comparative in order to express a relationship. At this point in your study of German, it would be useful to recognize this structure, but you don’t have to worry about producing it yourself.

The particles je/desto let you express a proportional relationship between the two elements that you are comparing. The degree or quality of the first element impacts the degree or quality of the second piece of the comparison.

Je länger ich in dieser Stadt wohne, desto besser kenne ich sie.
The longer I live in the city, the better I know it.

Je/desto impacts word order as follows: the subordinate clause with je always comes before the main clause with desto. Je functions like a subordinating conjunctions, shifting the verb to the end of that clause. In the main clause, desto and the comparative are position 1. The verb comes right after in the 2. position.



 

Lesen

Vor dem Lesen

Arbeiten Sie mit einem Online Wörterbuch und informieren Sie sich über die Wörter unten.

aufwachsen – wo man als Kind gelebt hat
aussehen – ob man groß oder klein ist, lange oder kurze Haare hat und so weiter
einmischen – involviert sein
sich kümmern – hier: einmischen, involviert sein
die Diversität – die Vielfalt, die Unterschiede
die Gemeinsamkeit – was alle haben
gleich – was man gemeinsam hat
langweilig – wenn etwas nicht interessant ist
verschieden – nicht gleich

Lesen: Veronika spricht über das Leben in der Stadt

Interviewerin: Wenn Sie wählen könnten, wo würden Sie wohnen?
Veronika: Immer in der Stadt. Je größer die Stadt ist, desto besser finde ich es.
Interviewerin: Warum?
Veronika: Weil ich finde, dass sich damit die Diversität erhöht und vieles multikultureller ist. Es sehen nicht alle Leute gleich aus. Und es wird auch nicht erwartet, dass man auf eine gewisse Weise aussieht. Je größer die Stadt ist, desto weniger mischen sich die Nachbarn in das Leben ihrer Nachbarn ein. Nachbarn, die sich nicht darum kümmern, welche Blumen auf dem Balkon stehen, finde ich positiv. Jede kann die Blumen haben, die sie mag. Auf dem Land oder in einer Kleinstadt gibt es im Gegensatz dazu fast einen Wettbewerb, wer den schöneren, besser gemähten Garten besitzt und die hübscheren Blumenkästen hat. Und zudem finde ich auch: Je kleiner der Horizont der Menschen ist, desto langweiliger ist es an einem Ort. Das heißt, je mehr los ist, je mehr verschiedene Leute von überall auf der Welt an einen Ort kommen, desto spannender und desto interessanter ist es. Man trifft verschiedene Menschen und kann verschiedene Backgroundinformationen von ihnen bekommen. Wie sind ihre persönlichen Hintergründe, wie sind sie aufgewachsen, wo und in welcher Situation leben sie jetzt. Und ich finde es spannend, dass sich manchmal an den Kategorien Klasse und auch Gender sehr viele Gemeinsamkeiten ergeben, unabhängig davon, wo geographisch in der Welt wir alle herkommen. 

Arbeit mit dem Lesen

Was meint Veronika?

Welches Statement ist richtig und welches ist falsch?

Was sieht Veronika positiv und was sieht sie negativ?

Adjectives color a text. In the activity below decide which adjectives Veronika uses to express her positive or her negative opinion about something. Some of her words are generally used the way she does, but others are not. In other words, how does Veronika specifically use these adjectives?

Schreiben Sie die Sätze von Veronika um

Rewrite Veronikas statements from above by replacing the adjectives in the je/desto constructions.



 

Schreiben

Wo möchten Sie wohnen?

Your group is going to spend a semester in München. What did you choose: living in the country, close to the city, the edge of the city or the city itself? Make a case for your location by explaining what is most important for you and your group and what is less important for you. Use your ideas from the group discussion

Wo also wollen Sie wohnen? Wo wohnen Sie am liebsten? Wo wohnen Sie nicht so gern? (in einer Großstadt, am Stadtrand, auf dem Land)



 

Hören

Siglinde und Steven

Siglinde wohnt auf dem Land und beschreibt die Wohnsituation. Stephen wohnt in der Stadt und beschreibt warum diese Wohnsituation ihm gefällt.

Arbeit mit dem Hören



 

Wortschatz

Nomen

der Bach, -¨e
der Berg, -e
die Bevölkerung, -en
der Einwohner, –
die Einwohnerin, -nen
die Heimat, -en
der See, -n
der Hügel, –
die Natur, -en
der Wald, ¨-er
der Verkehr, -e

Verben

aufwachsen
mieten
wandern
wohnen

Adjektive und Adverbien

gern
lieber
multikulturell
ruhig

Nützliche Wörter und Ausdrücke

auf dem Land
im Dorf oder auf dem Dorf
in der Stadt
je/desto