Lektion 2: Ein Picknick im Grünen

Picnic spread of tomato and cucumber, black and blue berries, cheese, bread, and ham
Ein Picknick im Grünen kann lecker, gesund und günstig sein. Guten Appetit!

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Aufwärmer: Picknicken Sie gern?

Besprechen Sie Picknicks mit einer anderen Person in der Klasse! Diskutieren Sie Ihre Antworten auf die folgenden Fragen.

  1. Picknicken Sie gern? Was ist Ihrer Meinung nach (nicht) schön oder (un)angenehm an einem Picknick?
  2. Wann haben Sie das letzte Mal gepicknickt? Wo und mit wem haben Sie das Picknick gemacht? Was wurde gegessen und getrunken?
  3. Welches Essen und welche Getränke sind ideal für ein Picknick im Grünen?
  4. Was gibt es noch, außer Essen und Getränken, was man zu einem Picknick mitnehmen kann?
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Wortschatz

Machen wir ein Picknick!

Sie planen ein Picknick mit Freunden. Lesen Sie die Vokabeln auf dem Foto unten und denken Sie darüber nach, was Sie alles für ein Picknick brauchen.

 

 

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Hören

Ein Picknick machen: Interview mit Amy

Hören Sie das Interview mit Amy über Picknicks! Amy beantwortet die Frage, “Was nehmen Sie mit, wenn Sie ein Picknick mit Freunden machen?” Während Sie das Video schauen, denken Sie darüber nach, ob Sie dieselben Dinge zu Ihrem eigenen Picknick mitnehmen würden.

NOTE: Video title slide and file name need to be edited to remove “Tischlein, deck dich!” and “Erweiterung” and retagged for Lektion 2, “Ein Picknick im Grünen.”

 

Hörverständnis: Was nimmt Amy mit?

Beantworten Sie die Fragen über das Interview mit Amy.

 

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Ihr eigenes Picknick-Körbchen

Stellen Sie sich vor, Ihre Deutschklasse plant ein Picknick. Was packen Sie und Ihre Mitstudierenden zum Essen und Trinken ins Picknick-Körbchen ein? Nehmen Sie die Sachen mit, die Amy mitnimmt, wenn sie ein picknickt, oder nehmen Sie etwas Anderes mit? Packen Sie kulinarische Köstlichkeiten oder lieber etwas Simples ein? Machen Sie eine Liste!

 

Ein Picknick im Grünen: Vergessen Sie die Decke nicht!
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Runde: In meinem Picknick-Körbchen gibt es…

Nachdem Sie eine Liste gemacht haben, können Sie in der Klasse eine Runde machen:

  • Eine Person beginnt und sagt, was sie mitnimmt: “In meinem Picknick-Körbchen gibt es… [Essen oder Getränk]“.***
  • Dann erzählt die zweite Person, was die erste Person mitnimmt; am Ende fügt die zweite Person das hinzu, was sie selber mitnimmt.
  • Die dritte Person nennt dann, was die erste und die zweite Person einpacken, und fügt ihre eigene Idee am Ende hinzu.
  • Und so geht es weiter: die weiteren Personen müssen alles nennen, was die anderen schon gesagt haben, und dazu etwas Neues mitbringen.

 

***TIPP: Mit der Formulierung es gibt ist das, was folgt, im Akkusativ, weil es das grammatische direkte Objekt des Verbs geben ist.

So läuft es: hier ist ein Beispiel:

  1. Die erste Person beginnt: In meinem Picknick-Körbchen gibt es… einen Salat.***
  2. Dann ist die zweite Person dran: In meinem Picknick-Körbchen gibt es einen Salat und… Limonade.
  3. Die dritte Person: In meinem Picknick-Körbchen gibt es einen Salat, Limonade und… eine Picknickdecke.
  4. …und so geht es weiter, bis die letzte Person in der Runde alles nennen muss, was die anderen metnehmen!
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Kultur

Picknicks im Freien

Sommerzeit ist Picknickzeit!

Wenn die Sonne scheint, gehen die Leute sofort nach draußen und ziehen ins Grüne! Bei schönem Wetter sind Picknicks im Freien eine beliebte Freizeibeschäftigung in deutschsprachigen Ländern. Egal, ob man in der Großstadt, im Dorf oder auf dem Land sind, gibt es zahlreiche Parks, Gärten, Wälder, Seen und Strände, die diverse Leute anziehen. Diese sind Lieblingsorte nicht nur für Sport, Wandern und Schwimmen, sondern auch für Picknicks.

Beim Picknicken kann man sich draußen locker mit Freund*Innen treffen, eine günstige Mahlzeit genießen, gemeinsam spazieren gehen, und Sport oder Spiele machen. Wenn man gerne ruhig und relaxed picknickt, kann man auch einfach herumliegen, quatschen und sich sonnen. Dafür braucht man nur einen schönen Ort, ein paar nette Freund*Innen, und einen Picknickkorb voller Essen und Getränke. Vergessen Sie die Picknickdecke nicht!

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Wenn Sie viele Sachen in den Park mitnehmen wollen, benutzen Sie eine Picknickkarre statt eines Picknickkorbs! Laden Sie Ihre ganzen Picknicksachen in die Karre auf und los geht’s!

Picknick-Plätze: Wohin?

Bevor Sie den folgenden Text lesen, sprechen Sie mit Ihren Mitstudierenden üder ideale Picknick-Plätze.

  1. Was ziehen Sie vor: mögen Sie lieber Schatten oder Sonne?
  2. Picknicken Sie gerne an einem ruhigen Ort, oder haben Sie lieber viele Menschen um sich?
  3. Möchten Sie auf dem Land oder mitten in der Stadt sein?
  4. Stellen Sie sich vor, Sie sind in einem deutschsprachigen Land. Finden Sie auf einer Karte einen Ort im Freien– einen Park, Garten, Wald, See oder Strand– wo Sie picknicken könnten. Was können Sie durch eine Internetsuche über diesen Ort herausfinden? Was kann man an diesem Ort alles machen, außer picknicken? Erzählen Sie!
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Im Grünen in der Großstadt: Picknickplätze in Wien, München und Berlin

Lesen Sie den folgenden Text über Picknicks im Freien.

In Wien: Die Donauinsel und der Augarten

In Wien gibt es viele schöne Orte zum Picknicken! Die Donauinsel ein sehr beliebter Ausflugsziel. Diese künstliche Insel wurde in den 1970ern und 80ern errichtet und ist über 20 km lang. Dort kann man nicht nur einen schönen Tag im Grünen verbringen, sondern auch in der Donau schwimmen, den Fluß entlang spazieren, Vögel beobachten, und Boote oder Fahrräder mieten. An der Donauinsel kann man sogar angeln, wenn man eine gültige Fischerkarte hat. Für Kinder gibt es auch mehrere Optionen: hier findet man viele Kinderspielplätze und Spielwiesen, sowie einen Wasserspielplatz. Für Picknickgänger*Innen, die etwas vergessen haben, oder für Besucher, die lieber kein Picknick einpacken und herumschleppen, gibt es an den Ufern der Donau einige Lokale, die Essen und Getränke anbieten. Im Sommer gibt es das jährliche Donauinselfest, ein dreitägiges Freiluft-Musikfestival mit freiem Eintritt.

Unten sind einige Fotos der Donauinsel im Sommer. In Hintergrund sieht man die Donau, wo das kühle Wasser die perfekte Temperatur zum Schwimmen hat:

 

Der Wiener Augarten ist ein Park in der Leopoldstadt, dem 2. Bezirk Wiens. Der Name kommt vom Wort Aue, das auf Deutsch Wiese oder Feuchtgebiet bedeutet. Dort ziehen die barocken Gartenanlagen viele Menschen zum Spazierengehen und Picknicken an. Der Barockgarten und die Gartenwege dadurch sind im 18. Jahrhundert im französischen Stil errichtet worden. Dort befindet sich das Schloss Augarten, ein kaiserliches Lustschloss, in dem Wolfgang Amadeus Mozart Konzerte gegeben hat. Für Besucher*Innen, die lieber drinnen als draußen sind, gibt es im Schloss die Wiener Porzellanmanufaktur sowie ein Porzellanmuseum. Besucher*Innen, die aber gerne um die Gärten spazieren oder joggen, können die Luftflaktürme aus dem Zweiten Weltkrieg sehen: diese zwei Schutzbauten aus Beton, der eine rund und der andere rechteckig, wurden 1944 und 1945 errichtet. Heute sind sie beschädigt, gefährlich und abgesperrt, aber man kann ihre Schönheit aus einer sicheren Distanz bewundern.

Unten ist ein Foto des blühenden Augartens, auf dem einer der zwei Luftflaktüme zu sehen ist: barocke Gartenplanung trifft auf moderne Betonarchitektur!

Im Wiener Augarten stehen zwei Flaktürme, die im Dritten Reich zum Luftschutz gebaut wurden. Im Hintergrund dieses Fotos sieht man den runden Gefechtsturm, der mit einer Höhe von 55 Metern der größte aller Flaktürme ist. Im Vordergrund sieht man die schönen barocken Gartenanlagen mit den vielen Wiesen, die ideale Picknick-Plätze anbieten.

 

In München: Der Englische Garten

In München ziehen die Massen bei schönem Wetter zum Englischen Garten. Dieser historische Garten ist Münchens größter Park und einer der bekanntesten Gärten Europas. Dort gibt es nicht nur viele schöne Ecken und Pflanzen, sondern auch zahlreiche, diverse Menschen zu beobachten. Denn das ist seit der Einrichtung des Gartens im späten 18. Jahrhundert für das Münchner Bürgertum eine der Lieblingsbeschäftigungen der Gartenbesucher*Innen: sich bewegen, in der Sonne liegen, gesehen werden, und andere sehen und bewundern. Der an der Isar liegende Garten bietet mehrere Gewässer an: im Schwabinger Bach, Eisbach und Kleinhesseloher See ist das Schwimmen zwar offiziell verboten (im Eisbach ist das sogar gefährlich!), aber man kann sich an den Ufern sonnen oder Boote mieten und fahren. Dort stehen auch bekannte Bauwerke, wie z.B. das Pantheon Monopteros, der Chinesische Turm, das Kinderkarusell, und das Japanische Teehaus. Wenn man Hunger oder Durst hat, kann man einen dier vier Biergärten im Englischen Garten besuchen, unter denen der größte und bekannteste der lebhafte Biergarten am Chinesischen Turm ist.

In Berlin: Das Tempelhofer Feld und der Britzer Garten

In Berlin gehen viele Picknicker*Innen zum Tempelhofer Feld am ehemaligen Flughafen Tempelhof. Von 1920 bis 2008 war das einer der drei Flughäfen Berlins, aber heute ist die ganze Anlage ein großer Park mitten in der Stadt. Hier kann nicht nur man Picknicks machen, sondern auch kilometerlang joggen, spazieren gehen und Inline oder Fahrrad fahren. Vorsicht: Bei heißem, heiterem Wetter gibt es hier viel Sonne und wenig Schatten. Nehmen Sie Sonnenschutz: Sonnenmilch, einen Sonnenschirm, einen Hut und eine Sonnenbrille!

In und um Berlin gibt es viele schöne Orte für ein Picknick im Freien. Wenn Sie Blumen und Landschaften mögen, dann ist vielleicht der Britzer Garten ein Ort, den Sie besuchen wollen. Er liegt im Süden Berlins in Britz, ein Ortsteil des Berliner Bezirks Neukölln. Den Eintritt zum Britzer Garten muss man bezahlen– für Erwachsene ungefähr 3 Euro– aber es lohnt sich, denn die Gärten sind sehr schön gepflegt, sauber und ruhig. Liegestühle, Bänke und Picknicktische bieten zahlreiche Gelegenheiten an, sich hinzusetzen und das Picknick-Körbchen auszupacken. Für junge Besucher*Innen gibt es Kinderspielplätze und eine Parkeisenbahn; für Hungrige und Durstige, die kein Picknick mitgebracht haben, gibt es nicht nur ein Cafe am See, sondern auch ein Eiscafe, ein Restaurant und ein Bistro.

Unten sind Fotos des Britzer Gartens an einem heiteren Sommertag, an dem einige Freund*Innen ein sehr gemütliches Picknick gemacht haben:

 

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Grill-Picknicks

In manchen Parks kann man auch grillen. Einige Parks bieten sogar öffentliche Grills an, die alle benutzen dürfen: wer zuerst kommt, grillt und mahlt zuerst! An anderen Orten, wie z.B. am Strand oder auf Wiesen, muss man den eigenen Grill mitbringen. Klären Sie aber, dass Grillen dort erlaubt ist, bevor Sie zum Grillen anfangen!

Wenn Sie grillen wollen, gibt es einiges, was man extra dafür mitbringen muss. Außer dem Grill braucht man noch Holzkohle, eine Grillzange und ein Feuerzeug oder Streichhölzer. Dazu brauchen Sie natürlich auch das Essen, das Sie grillen wollen. Viele braten gerne Würste, weil sie einfach zu packen und kochen sind. Es gibt auch zahlreiche Optionen, die vegetarisch, vegan und halal sind: Tofu oder Seitan, vegetarische Würste oder Burger, und frische Gemüse wie Paprika, Zucchini und Aubergine lassen sich einfach rösten und im Freien verzehren.

 

Sausages and vegetables cooking on an outdoor grill
Hier wird ein leckeres Grillpicknick vorbereitet!

 

NOTE: This section is in the process of being updated. Please return soon for more!

 

Aufgabe: Planen Sie ein Picknick mit Freunden. Was bringt jede Person? Welches Besteck und Geschirr brauchen Sie? Wer bringt was? Warum oder wozu? (um…zu… / weil… / da…)

 

More content coming soon– check back later for updates!

 

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