Lektion 2: Krankheit

Isolationsräume für Kinder mit Hautausschlag bei St. Anna Kinderspital in Wien, Österreich

 

Wortschatz

Wiederholung: Körperteile

DRAG AND DROP: Drag the body part to the image

Sprechen: Was tut dir weh?

AUA! Mir tut [der Körperteil] weh! AUA! Mir tun [die Körperteile] weh!

Zusammen in Gruppen sagen Sie was Ihnen weh tut! Your partners will point to the area that you say is hurting. Use as many body parts as possible and remember that “Mir tut…” is used for singular body parts (Mir tut das Auge weh!) and “Mir tun…” is used for plural body parts (Mir tun die Füße weh!)

Krankheiten

Diese Leute fühlen sich nicht wohl!

Sprechen

Bilden Sie einen Satz mit jedem neuen Vokabelwort!

 

Was tut dieser Person weh?

 

Sprechen

Welche Schmerzen haben Sie, wenn Sie krank sind? Was tut Ihnen weh?

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Lesen

Waren Sie mal krank? Beschreiben Sie die Symptome.

Werner: Ich leide nur an normalen Krankheiten: Erkältung, Fieber, Husten, Halsschmerzen, Kopfschmerzen, ab und zu Bauchschmerzen, also die üblichen Sachen. Glücklicherweise nichts Ernsthaftes.

 

Dominic: Ich bin relativ oft krank. Wenn es im Winter kalt ist, kriege ich oft eine Grippe mit hohem Fieber. Wenn mir mein Bauch wehtut, ist es mir auch sehr unangenehm. Wenn ich krank bin, gehe ich dann nicht zur Arbeit. Ich erkälte mich auch sehr oft. Ich niese viel, ich huste viel, ich verliere meine Stimme. Das ist am schlimmsten, wenn ich meine Stimme verliere, weil ich gern singe und dann kann ich nicht singen.

 

Magdalena: Als Kind hatte ich nie etwas Schlimmeres zum Glück, also ich hatte auch noch nie eine schlechte Grippe zum Beispiel und kein schlimmes Fieber, aber ich hatte Schnupfen, Husten und Halsweh. Vor ein paar Jahren hatte ich eine Mandelentzündung. Ich hatte sehr, sehr große Halsschmerzen und ich konnte nichts essen und nichts trinken, weil es beim Schlucken sehr wehgetan hat. Das hat zirka vier Tage gedauert, bis ich mich besser fühlte.

 

Arbeit mit dem Text: unbekannte Wörter

Lesen Sie noch einmal Magdalenas Beschreibung. Look at the context and try to figure out what the words in bold could mean, without looking them up online. Compare your answers in small groups!

Magdalena: Als Kind hatte nie etwas Schlimmeres zum Glück, also ich hatte auch noch nie eine schlechte Grippe zum Beispiel und kein schlimmes Fieber, aber ich hatte Schnupfen, Husten und Halsweh. Vor ein paar Jahren hatte ich eine Mandelentzündung. Ich hatte sehr, sehr große Halsschmerzen und ich konnte nichts essen und nichts trinken, weil es beim Schlucken sehr wehgetan hat. Das hat zirka vier Tage gedauert, bis ich mich besser fühlte.

  1. zum Glück =
  2. schlimm =
  3. eine Mandelentzündung (look closely at the symptoms; what could this be?) =
  4. das Schlucken / schlucken (other verbs in the sentence give you a clue what this could mean) =
  5. hat gedauert / dauern =
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Strukturen

Wiederholung: direkte Objekte

Direct objects in German use the accusative case. They receive the action of the verb.

In the sentence “Margo hat Kopfschmerzen, aber sie nimmt keine Tabletten gern,” Margo is the subject (she is the one who has something or doesn’t like to take something), and  “Kopfschmerzen” and “Tabletten” are the directs objects:

Was hat Margo? Kopfschmerzen (= direktes Objekt)

Was nimmt Margo nicht gern? Tabletten (= direktes Objekt)

Review the following charts that show what the definite and indefinite articles, as well as the personal pronouns, look like in the accusative case.

NEED TO INSERT ACCUSATIVE CHART OF DEFINITE ARTICLES (NEED) AND PERSONAL PRONOUNS (HAVE) HERE. 

PERSONALPRONOMENNominativAkkusativ
1. Person singularichmich
2. Person singulardu
Sie
dich
Sie
3. Person singularsie / es / ersie / es / ihn
1. Person pluralwiruns
2. Person pluralihr
Sie
euch
Sie
3. Person pluralsiesie

Arbeit mit direkten Objekten

Wiederholung: indirekte Objekte

Indirect objects in German answer the questions “to whom?” or “for whom?”

In the sentence “Hildegard bringt Margo einen Tee,” Hildegard is the subject (she is the person bringing something), “einen Tee” is the direct object (that is what is being brought), and Margo is the indirect object (the person to whom Hildegard brings the tea):

Was bringt Hildegard? einen Tee (= direktes Objekt)

Wem bringt Hildegard einen Tee? Margo (= indirektes Objekt)

Review the following charts that show what the definite and indefinite articles, as well as the personal pronouns, look like in the dative case.

NEED TO INSERT DATIVE CHART OF DEFINITE ARTICLES (NEED) HERE. 

PERSONALPRONOMENNominativAkkusativDativ
1. Person singularichmichmir
2. Person singulardu
Sie
dich
Sie
dir
Ihnen
3. Person singularsie / es / ersie / es / ihn ihr / ihm / ihm
1. Person pluralwirunsuns
2. Person pluralihr
Sie
euch
Sie
euch
Ihnen
3. Person pluralsiesieihnen

Arbeit mit indirekten Objekten

 

Dativverben

There are also verbs in German that always put the object in the dative case. You have already encountered some of these German verbs:

schmecken

Diese Hustenbonbons schmecken mir nicht!

Literally: „These cough drops do not taste good to me!”

wehtun

Mein Kopf tut mir weh!

Literally: „My head is causing me pain!”

 

In these instances, the thing that does (or doesn’t) taste good to someone or is causing pain to someone puts the person being affected into the dative case.

 

Other common dative verbs include:

helfen

„Könnten Sie mir bitte helfen?“
„Natürlich helfe ich Ihnen gerne!“

passieren

„Was ist euch passiert?“

„Wir sage euch, was uns passiert ist.“

raten

„Was hat dir die Ärztin geraten?“

„Sie hat es mir geraten, dass ich keine Zigaretten rauchen soll.

danken

„Hast du ihr für ihren Rat gedankt?“

„Ja, ich habe gesagt: ‚Ich danke Ihnen vielmals!‘“

 

Arbeit mit den Dativverben

Sprechen

Beantworten Sie die folgenden Fragen! Make sure that the object of the verb is in the dative case!

Was tut Ihnen weh, wenn Sie krank sind?

Wem geben Sie oft Rat? Was raten Sie?

Wem helfen Sie gerne? Womit? Warum helfen Sie dieser Person gern?

 

Schreiben

In Gruppen schreiben Sie zwei Sätze mit jedem Dativverb!

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Hören

Was machen Sie, wenn Sie krank sind?

 

Arbeit mit dem Hören

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Kultur

In the listening section above, Magdalena mentioned going to an Apotheke. In the USA and Canada, one often goes to a “drug store,” which is often a one-stop shop with many items for personal care that includes a pharmacy where one can fill medical prescriptions and seek medical advice for common ailments.

interior of a German drug store
Rossmann Drogerie in Deutschland (CC-BY 4.0 by Jan Hagelskamp1, https://de.wikipedia.org/wiki/Dirk_Rossmann_GmbH#/media/File:Rossmann_Innen.jpg)

 

In the German-speaking countries, these two are separated. A Drogerie would sell personal care products and over-the-counter medicine for common ailments (such as headache or cold pills), but the people working there are usually not trained medical professionals.

exterior of an Austrian pharmacy
Apotheke zum weißen Engel in Wien, Österreich (CC BY-SA 4.0 by Gryffindor,  https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Apotheke_zum_wei%C3%9Fen_Engel_Vienna_Oct._2006_002.jpg)

 

 

To purchase medicine prescribed by your doctor or to ask for advice on which over-the-counter medicine to take, you would need to go to an Apotheke and speak with a licensed pharmacist: die Apothekerin, – nen / der Apotheker, –. In an Apotheke, you can pick up prescriptions, purchase over-the-counter medicines, or the pharmacist may recommend and create a non-traditional medicinal option, such as a special tea blend known to help relieve common symptoms.

 

 

 

 

As you have learned, store operating hours in the German-speaking countries are significantly more restricted than they are in the USA and Canada, however there will always be at least one local Apotheke open during the night for medical emergencies. If your local Apotheke is closed, it will have information posted that will tell you where the nearest open Nachtapotheke is located.

 

 

 

 

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Sprechen

Und Sie? Waren Sie mal krank?

Was machen Sie, wenn Sie krank sind? Beantworten Sie diese Frage mit drei bis vier Sätzen! Folgen Sie dem Beispiel von Werner:

Werner: Wenn ich krank bin, also wenn ich Husten, Schnupfen, oder Halsweh habe, nehme ich keine Tabletten und ich gehe auch nicht sofort zum Arzt. Ich gehe nicht zur Arbeit und entspanne mich im Bett oder auf der Couch. Ich gebe meinem Körper etwas Zeit, sich selbst zu heilen. Dann werde ich meistens gesund, ohne Medikamente zu nehmen.

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